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Innerhalb der EU werden die Schwänze von Schweinen routinemäßig kupiert, um der Problematik des Schwanzkannibalismus vorzubeugen. Nur in GB, Norwegen, Finnland und Schweden wird auf das routinemäßige Kürzen der Schwänze verzichtet. Aus diesem Grund hat es sich die EU zur Aufgabe gemacht, die diesbezüglichen Rechtsvorschriften besser durchzusetzen. 

In den Jahren 2016 bis 2018 sind die wichtigsten Schweine haltenden EU-Länder hinsichtlich dieser Fragestellung von der EU besucht worden. Es wurde geprüft, ob die bislang in den Mitgliedsstaaten durchgeführten Maßnahmen ausreichend sind, um dem Ziel näher zu kommen, auf das Kupieren der Schwänze zu verzichten.  Das Ergebnis ist, dass die Umsetzung in den betr. Mitgliedsstaaten nicht ausreichend war und es weiterer Anstrengungen bedarf, um das vorgegebene Ziel zu erreichen. 

Von NRW ausgehend wurde mittlerweile eine Aktionsplan auf nationaler Ebene entwickelt, der den Vorgaben der EU entspricht. Auch in den Niederlanden, Dänemark, Belgien und Spanien wird auf ähnlichem Weg der Einstieg in den Kupierverzicht vorbereitet. 

Da nach Deutschland viele Ferkel aus Dänemark und den Niederlanden importiert werden, wird es auch für die deutschen Schweinehalten wichtig, diesen Aktionsplan Kupierverzicht umzusetzen. So muss z.B. in Dänemark jeder Betrieb bis zum 01.07.2019 eine sog. Tierhaltererklärung vorliegen haben. D.h. für deutsche Mäster, die z.B. aus Dänemark Ferkel beziehen, dass auch sie bis zum 01.07.2019 eine solche Tierhaltererklärung vorliegen haben müssen, um mit kupierten Ferkeln aus Dänemark beliefert werden zu dürfen. 

Unsere eindeutige Empfehlung lautet daher, dass jeder Betrieb bis zum 01.07.2019 die im weiteren Text erklärten Unterlagen nutzt, um für seinen Betrieb eine Tierhaltererklärung erstellen zu können.